Salbe für das Elitengewissen

Dies ist eine Kritik an Vertretern von offenen Grenzen, die ungefähr so abläuft: Vertreter von offenen Grenzen sind häufig Menschen, denen es gut geht und für die offene Grenzen eine Art sind, ihr Gewissen zu beruhigen, ohne wirklich die nachteiligen Folgen von Einwanderung tragen zu müssen. Es folgen einige Beispiele:

  • Open borders and the Catholic elite von Michelle Malkin.
  • Teil eines Kommentars im Sinne von “auf dem hohen Roß sitzen” zu einem Blogpost auf Open Borders:

    Was wir hier haben, ist ein Standardfall von Überspringen und Überspringen. Leute überspringen nämlich bei Wohltätigkeit das Niveau der Gemeinschaft/des Volkes zum Niveau der Welt . 99% der Zeit ist dies unehrlich (sie tun dies in Wirklichkeit bloß, weil sie selbst einen Vorteil in ihren engeren Innengruppen davon haben). Manchmal ist der Vorteil, daß man sich für lau auf ein hohes Roß setzen kann, im Gegensatz dazu, sich tatsächlich ganz auf ein Szenario wie im Film “Blind Side” einzulassen und arme Afrikaner in sein Haus aufzunehmen, unterstützt man die Sache nur im Prinzip (lies: für lau) und hat eben nur Glück, von billigeren Kosten für Gärtnerarbeiten einen Vorteil zu haben). Auch wenn ich vermute, daß es autistische Rechtgläubige gibt, die nicht verstehen, was überhaupt vor sich geht (und auch keine armen Menschen bei sich aufnehmen, womit es auch eine Grenze für ihre Wohltätigkeit gibt.)

    Das ist, wie die Sache steht. Die meisten verstehen intuitiv, daß viele Arten von Einwanderung nicht notwendigerweise so toll für den Schnitt der Amerikaner sind oder die langfristige Gesundheit der Nation. Aber ein paar Leute, die alle von niedrigen Arbeitskosten profitieren, weil Kapital eine große politische Macht, die unterstützen offene Grenzen. Und ein paar liegen irgendwo dazwischen, die sich als coole Jungs (mit Kapital) fühlen und angesehen werden wollen, werden für billiges spirituelles Gutmenschentum zustimmen, zusammen mit der Hoffnung, sozial aufzusteigen (oder plattes Einschmeicheln als Hofnarren wie im Fall der Caplans dieser Welt).

  • An Academic Silver Spoon (link now broken), wo Dennis Mangan Gregory Mankow für dessen theoretische Überlegungen zu Einwanderung kritisiert:

    Man hat den bestimmten Eindruck, daß Professor Mankiw mit einem akademischen silbernen Löffen im Mund geboren wurde. Sicherlich muß man extrem gescheit sein, um das zu tun, was er getan hat. Doch dieser anscheinend nahtlose Übergang vom Undergraduate in Princeton zum Professor in Harvard (in fünf Jahren!) läßt einem klarwerden, daß diese Erfahrung enorm, um das Mindeste zu sagen, von der seiner Mitbürger abweicht. All seine theoretischen Überlegungen über Einwanderung oder in der Tat über größere wirtschaftliche Fragen können nicht auf einer unmittelbaren Kenntnis beruhen, wie diese Dinge normale Leute betreffen. Man hat eher seine Zweifel, daß er in einem von jenen “beschwingten” Einwanderervierteln lebt.

    Auch wenn der ursprüngliche Link nicht funktioniert, kann man die Antwort von Greg Mankiw lesen und die Kritik von Bryan Caplan.

  • Kommentar zu einem Blogpost von Bryan Caplan über seine “Blase”: dieser kam von Jeff, und in einem Teil hieß es:

    Okay, also haben Sie ihr Leben lang einen starken Drang gehabt, sich von anderen Menschen, die anders sind als Sie, abzuscheiden. Man vereinbare dies mit Ihrer Unterstützung für entfesselte Einwanderung. Ich verstehe es nicht.

    Als ein hochgebildeter Mensch mit einer großzügigen Ausstattung an sozialem Kapital können Sie Ihre eigene Selbstausgrenzung relativ einfach erreichen. Sie arbeiten an einer Universität, kaufen ein Haus in einem Viertel, die sich diese unerträglichen Proles zum Wohnen nicht leistne können.

    Andere Menschen haben nicht so viel Glück, aber haben vielleicht den selben Drang, sich selbst abzuscheiden wie Sie. Ich könnte mir vorstellen, daß dieser Drang ganz verbreitet ist für alle hominiden Arten. Warum ist es in diesem Licht so schrecklich, daß andere Leute sich dafür entscheiden könnten, sich zusammenzuschließen und den Apparat des Staates dazu benutzen, dieselben Ziele, ihre eigenen kleinen “Blasen” zu schaffen, zu erreichen? Ich weiß, ich weiß, Staat ist Zwang und deshalb kann man sich selbst auf die Schulter klopfen, weil man sein kleines Caplangehege geschaffen hat, ohne auf Zwang zurückzugreifen wie diese unaufgeklärten Massen von Trotteln, die niemals “For a New Liberty” gelesen haben.

    Man erspare mit das. Wenn der Rest der Menschheit so trostlos, bösartig und blablabla ist, warum sollte ich daruf pfeifen, ob einige von ihnen sich dazu entscheiden, einen Zaun irgendwo zu bauen und andere daran zu hindern, diesen zu überqueren? Wenn Sie keine egalitären Impulse haben, wie Sie behaupten, welchen Unterschied macht es für Sie, daß einigen Haitianern oder Mexikanern oder wer auch immer von der Chance abgehalten werden, ein Taxi zu fahren oder Geschirr in Miami oder sonstwo abzuwaschen? Warum ficht Sie das im Mindesten an? Warum sagen Sie nicht: “ja, das ist alles so schlimm; man sollte wahrscheinlich Menschen erlauben, frei zu wandern, um Vorteile aus besseren wirtschaftlichen und sozialen Gelegenheiten zu ziehen. Oje.” und dann etwas Interessanteres zu finden, über das man bloggen kann, wie etwa, was Robin Hanson heute beim Mittagessen gesagt hat oder sowas?

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